Endlich gibt es eine Dauerausstellung zu Ludwig Kosegarten in Altenkirchen auf Rügen im Kosegartenhaus, die am kommenden Sonntag mit einem Gottesdienst eröffnet wird. Der Pfarrer wurde durch seine Uferpredigten berühmt. Zu den Freunden dieses Romantikers gehörten u. a. Friedrich Schleiermacher, Caspar David Friedrich, Wilhelm von Humboldt oder Johann Jacob Grümbke. Mit Goethe, Schiller und Herder stand er in regem Briefwechsel. Ernst-Moritz Arndt war mehrere Jahre Hauslehrer bei Kosegarten. kulturreise-ideen.de hat das Kosegartenhaus in die Caspar-David Friedrich Tour aufgenommen.
http://kulturreise-ideen.de/kunst/kuenstler/Tour-caspar-david-friedrich.html
Projekt Blog zum P-Book "Caspar David Friedrichs verborgene Landschaften. Die Neubrandenburger Kontexte"
Dienstag, 9. September 2014
Sonntag, 7. September 2014
Caspar David Friedrichs Spiritus rector
Über Franz Christian Boll als Spiritus rector für Caspar David Friedrichs theologische Ansichten und Bildsujets sind die Originalquellen wichtig. Und da gibt immer wieder echte Überraschungen. Seit 2007 suchte ich das 1800 erschienenen Bändchen Beherzigungen einiger Wahrheiten aus dem Gebiete der Pädagogik und Philosophie von Franz Christain Boll für meine Studie über Caspar David Friedrich.
Obwohl ich einige Ressourcen in Book Hunting investierte, war das Buch in keiner Europäischen Bibliothek zu finden. Jetzt wurde der Text in der Library of The University of Illinois entdeckt, von Google-Books digitalisiert und ist nun als Quelle im Netz verfügbar. Im netzgestützten fortschreibbaren P-Book, konnte ich die neuen Erkenntnisse einarbeiten, das Buch aktualisieren. Das Expemplar gehörte zur Bibliothek von Georg Ludwig Spalding, Sohn des protestantischen Theologen Johann Joachim Spalding.
Ein Zitat aus Bolls Band verweist auf Friedrichs Diesseitsverachtung Wer das Leben liebt, wird es verlieren! Ewiges Leben wartet des, der das irdische haßt!
Mehr Darüber auf S. 132 im P-Book Kap. 2 "Oft dem Tod ergeben"
Obwohl ich einige Ressourcen in Book Hunting investierte, war das Buch in keiner Europäischen Bibliothek zu finden. Jetzt wurde der Text in der Library of The University of Illinois entdeckt, von Google-Books digitalisiert und ist nun als Quelle im Netz verfügbar. Im netzgestützten fortschreibbaren P-Book, konnte ich die neuen Erkenntnisse einarbeiten, das Buch aktualisieren. Das Expemplar gehörte zur Bibliothek von Georg Ludwig Spalding, Sohn des protestantischen Theologen Johann Joachim Spalding.
Ein Zitat aus Bolls Band verweist auf Friedrichs Diesseitsverachtung Wer das Leben liebt, wird es verlieren! Ewiges Leben wartet des, der das irdische haßt!
Mehr Darüber auf S. 132 im P-Book Kap. 2 "Oft dem Tod ergeben"
Dienstag, 26. August 2014
Caspar David Friedrich als Werther
Ohne Weiteres wäre Caspar David Friedrich im Spätsommer 1801 in Breesen in der Lage, sich in die Figur des Werthers
hineinzuversetzen: Ein junger Mann, noch ohne festen Lebensplan, entflieht dem
Stadtleben und kommt in ein idyllisches Dorf. Er genießt die Natur, streift
umher und zeichnet, was ihm festhaltenswert erscheint. Sein vages Lebensziel
ist, einmal Künstler zu werden. Er trifft auf eine junge Frau (namens Lotte),
die allerdings schon vergeben ist ... Die Lotte in Goethes Briefroman könnte
Friedrich in einer Schlüsselszene an seine Schwester Catharina erinnert haben.
Der junge Werther sieht Lotte zum ersten Mal von ihren acht jüngeren
Geschwistern umringt, denen sie zum Abendbrot von einem Brotlaib Stück für
Stück abschneidet. Er ist tief beeindruckt von dieser Szene, in deren
Mittelpunkt ein schönes Mädchen steht, das eine Mutterrolle übernommen hat.
Friedrich würde in dieser Lotte ein Frauenbild wiederfinden, das seine
Schwester Catharina bei ihm geprägt hat. Für welchen literarischen Stoff soll
sich der junge Maler am Ende des 18. Jahrhunderts interessiert haben, wenn
nicht für diesen? Also, wer könnte auf jenen Zeichnungen aus diesem Sommer Friedrichs Lotte gewesen
sein?
Mehr dazu im Kapitel I. Heimat, Familie, Frauenbild http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
Caspar David Friedrich: Zwei Mädchen vor einem Felsblock. 7. Oktober
1801, Feder und Pinsel, 18,5 x 11,9 cm, Dresden, Kupferstich-Kabinett
Caspar David Friedrich: Studie einer sitzenden Frau vor Gebüsch. 5.
Oktober 1801, Feder, laviert, 18,6 x 12 cm, Dresden, Kupferstich-Kabinett
Caspar David Friedrich: Studie einer lesenden Frau. 6. Oktober 1801,
Feder laviert, 18,6 x 11,9 cm, Dresden, Kupferstichkabinett
Caspar David Friedrich: Freundinnen unter einem Baum.6. Oktober 1801,
Feder und Pinsel, laviert, 18,6 x 11,9 cm, Dresden, Kupferstich-Kabinett
Montag, 28. Juli 2014
Caspar David Friedrichs reale Dorflandschaft
Caspar David Friedrichs Gemälde Dorflandschaft bei
Morgenbeleuchtung oder auch Einsamer Baum genannt, entstand 1822 und ist eines
der rätselhaftesten Bilder des Malers. Grundsätzlich gilt die Annahme, hier
handelt es sich um eine willkürliche Zusammensetzung von landschaftlichen
Motiven. So willkürlich ist aber diese Kompilation nicht. Wie bei zahlreichen
anderen Werken fügt Friedrich im Hauptmotiv Reallandschaften zusammen. In
diesem Fall das Panorama hinter Pfarrhaus und Gutspark von Breesen bei Neubrandenburg, wo die Schester des Malers, Catharina Dorothe Sponholz, lebte.
Montiert
werden eine große Wiesenfläche mit einer Eiche in der Mitte hinter dem Pfarrgarten und ein Weiher mit einer Eichengruppe, der in der Natur etwas weiter östlich auf der Höhe des ehemaligen Gutshauses liegt. Faszinierend ist, dass man diese Aussichten heut noch erleben kann. In dem Dorf gab es eine lange Tradition der Landschaftpflege, bei der Bäume und Baumgruppen am Ort erhalten oder nachgepflanzt wurden. So steht der einsame Baum immer noch wie vor nahezu 200 Jahren auf der großen Wiese und die Baumgruppen am jetzt ausgetrockneten Weiher.
Die Landschaft mit Dörfern und Städten, die sich dahinter entwickelt, ist vermutlich einer sentimentale Erinnerung an Catharina Sponholz, die nach ihrer Hochzeit nie auf Reisen gegangen ist. Die Berge sind lediglich die sinnvolle Einrahmung des Motivs im Hintergrund.
Mehr dazu im Kapitel I. Heimat, Familie, Frauenbild http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
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| Landschaft hinter dem Breesener Pfarrhaus. Caspar David Friedrich: Dorflandschaft bei Morgenbeleuchtung. 1822, Öl auf Leinwand, 55 x 71 cm, Berlin Nationalgalerie |
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| Caspar David Friedrich: Bildnis der Schwester Katharina Dorothea. Um 1798 Kreide, 21 x 17 cm, Stuttgart, Staatsgalerie |
Mittwoch, 23. Juli 2014
Wer waren Caspar David Friedrichs Mönche?
Sind Caspar David Friedrichs Mönche in Bildern wie der Abtei im Eichwald oder Wallfahrt bei Sonnenuntergang nur Staffagefiguren eines religiösen Bekenntnisbildes oder wird da eine Geschichte erzählt? Da sich der Ort des Geschehens der Wallfahrt mit dem Kloster Broda und dem Prozessionsort erkennen lässt, müssten die Mönche dem Orden der Prämonstratenser angehören, die in dieser Gegend bis zur Reformation wegen ihrer weißen Gewänder de witten Herrn genannt wurden. Friedrich hat die Mönche in der Sepia hell gezeichnet, so dass weiße Kleidung zu unterstellen ist und auch in winzigen Details auf den Schnitt der Gewänder geachtet. Bei dem Gemälde der Abtei im Eichwald lassen sich die Prämonstratenser mittels Reflektografie noch genauer erkennen.
Mehr dazu im Kapitel V. Das kleine Meer, der Fischer und die Mönche http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
Mehr dazu im Kapitel V. Das kleine Meer, der Fischer und die Mönche http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
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| Caspar David Friedrich: Abtei im Eichwald. 1810, Öl auf Leinwand, 110,4 x 171 cm, Berlin, Nationalgalerie |
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| Caspar David Friedrich: Abtei im Eichwald. IR- Reflektografie, Detail, Prozession der Mönche |
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| Caspar David Friedrich: Wallfahrt bei Sonnenuntergang. 1805, Bleistift, Sepia, 40,5 x 62 cm, Weimar, Staatliche Kunstsammlungen |
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| Chorherr der Prämonstratenser |
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| Betender Prämonstratenser Konvent |
Donnerstag, 10. Juli 2014
Warum Goethe Caspar David Friedrich nicht mochte
Johann Wolfgang von Goethe verschaffte Caspar David Friedrich den ersten künstlerischen Erfolg. Bei den vom Dichterfürsten ausgerichteten Weimarer Preisaufgaben bekam der Maler 1805 für seine beiden Sepien Sommerlandschaft mit abgestorbener Eiche und Wallfahrt bei Sonnenuntergang. Das war eine einsame Entscheidung Goethes, die bis heute rätselhaft bleibt, denn denn die eingereichten Blätter hatten nichts mit der Ausschreibung zu tun, die als Thema eine antike Sage forderte, aber Friedrich lieferte zwei Landschaftsallegorien. Man kann vermuten, der Dichter wollte den Maler für seine Zwecke einspannen. Kurze Zeit später verlangte Goethe, dass Friedrich für ihn systematisch Wolkenformationen zeichnet, was der Künstler empört ablehnte.
Goethe kaufte zwar noch einige Motive Friedrichs für die Sammlung des Weimarer Herzogs an, zehn Jahre später jedoch notiert Sulpitz Boisserée im Zusammenhang eine heftige Unmutsäußerung Goethes: „[...] die Bilder von Maler Friedrich können ebensogut auf dem Kopf gesehen werden, Goethes Wut gegen dergleichen; wie er sich ehemals ausgelassen mit Zerschlagen der Bilder an der Tischdecke [...].“
Was hatte sich ereignet? Goethe hatte von Friedrich u. a. 1807 die Sepia Hünengrab am Meer angekauft, weil er sich für die archäologischen Ausgrabungen im Herzogtum Mecklenburg-Strelitz interessierte. Als sich die zu Tage geförderten Artefakte als Fälschung herausstellten, fühlte er sich wohl auch von Friedrich getäuscht, der in seinen Bildern offenbar die patriotische Archäologie thematisierte.
Mehr dazu im P-Book Kapitel 4 http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
Goethe kaufte zwar noch einige Motive Friedrichs für die Sammlung des Weimarer Herzogs an, zehn Jahre später jedoch notiert Sulpitz Boisserée im Zusammenhang eine heftige Unmutsäußerung Goethes: „[...] die Bilder von Maler Friedrich können ebensogut auf dem Kopf gesehen werden, Goethes Wut gegen dergleichen; wie er sich ehemals ausgelassen mit Zerschlagen der Bilder an der Tischdecke [...].“
Was hatte sich ereignet? Goethe hatte von Friedrich u. a. 1807 die Sepia Hünengrab am Meer angekauft, weil er sich für die archäologischen Ausgrabungen im Herzogtum Mecklenburg-Strelitz interessierte. Als sich die zu Tage geförderten Artefakte als Fälschung herausstellten, fühlte er sich wohl auch von Friedrich getäuscht, der in seinen Bildern offenbar die patriotische Archäologie thematisierte.
Mehr dazu im P-Book Kapitel 4 http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
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| Caspar David Friedrich: Hünengrab am Meer. 1807, Bleistift, Sepia, 64,5 x 95 cm, Weimar, Staatliche Kunstsammlungen |
Mittwoch, 9. Juli 2014
Caspar David Friedrichs tote Soldaten
Caspar David Friedrichs 1835 datierte Sepia Kirchenruine in Wiesenlandschaft wird durch das links stehende Kreuz vor allem als religiöse Erörterung des Todes gedeutet und die freistehende Ruine kompositorisch in die Nähe des Gemäldes Ruine Eldena im Riesengebirge gerückt. Für den Maler war das Blatt jedoch gewiss eine historische Reminiszenz.
Zu sehen ist die Darstellung des Zingels am Friedländer Tor in Neubrandenburg. Der heute freistehende Teil der Befestigungsanlage zeigt sich um 1800 stark beschädigt, durch einen Torbogen mit dem Treppenturm verbunden und im halbkreisförmigen Innenraum mit einer kleinen Fachwerkhütte verbaut.
Zu erkennen ist hinter der Architektur das um 1800 weit ausgedehnte Grasland der Heiden. So ist Friedrichs Sepia Kirchenruine in Wiesenlandschaft weitgehende Naturtreue zu unterstellen. Die vorgenommene stimmungsgeprägte Weitung der Flächen neben und vor dem Zingel setzt die Architektur isoliert in eine einsame Wiesenlandschaft. Der Maler nutzt das Angebot der Natur tendenziell für die Konstruktion einer romantisch arrangierten Szene.
Die Beschädigungen des Zingels stammen noch von den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges. Mit der Wiederherstellung der mittelalterlichen Wehranlage beginnt man erst 1844. Vermutlich korrespondiert diese Aura des Zerfalls mit dem links erkennbaren Grabkreuz an jener Stelle, an der die kaiserlichen Truppen des Generals Tilly am 18. März 1631 bei der Belagerung von Neubrandenburg 92 schwedische Soldaten niedermetzeln. So fand man bei der Begrabung der Erschlagenen zwischen dem Friedland’schen Thore und dem Zingel Leiche an Leiche und abgehauene Fäuste, Finger, Füße, Arme und Beine, Hirnschalen und andere schamsirte menschliche Gliedmaßen. So heißt es in einem Bericht aus dieser Zeit.
Vorstellbar, dass Friedrich hier den Verteidigern der Stadt ein Denkmal setzen wollte.
Das Neubrandenburger Regionalmuseum bewahrt ein Blatt auf, das den Zustand der Ruine um 1800 festhält, von der Hand eines Fräuleins Anna Müller und mit dem Vermerk: nach einer Skizze von Professor Friedrich gezeichnet.
Mehr dazu im P-Book Kapitel 1 http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
Zu sehen ist die Darstellung des Zingels am Friedländer Tor in Neubrandenburg. Der heute freistehende Teil der Befestigungsanlage zeigt sich um 1800 stark beschädigt, durch einen Torbogen mit dem Treppenturm verbunden und im halbkreisförmigen Innenraum mit einer kleinen Fachwerkhütte verbaut.
Zu erkennen ist hinter der Architektur das um 1800 weit ausgedehnte Grasland der Heiden. So ist Friedrichs Sepia Kirchenruine in Wiesenlandschaft weitgehende Naturtreue zu unterstellen. Die vorgenommene stimmungsgeprägte Weitung der Flächen neben und vor dem Zingel setzt die Architektur isoliert in eine einsame Wiesenlandschaft. Der Maler nutzt das Angebot der Natur tendenziell für die Konstruktion einer romantisch arrangierten Szene.
Die Beschädigungen des Zingels stammen noch von den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges. Mit der Wiederherstellung der mittelalterlichen Wehranlage beginnt man erst 1844. Vermutlich korrespondiert diese Aura des Zerfalls mit dem links erkennbaren Grabkreuz an jener Stelle, an der die kaiserlichen Truppen des Generals Tilly am 18. März 1631 bei der Belagerung von Neubrandenburg 92 schwedische Soldaten niedermetzeln. So fand man bei der Begrabung der Erschlagenen zwischen dem Friedland’schen Thore und dem Zingel Leiche an Leiche und abgehauene Fäuste, Finger, Füße, Arme und Beine, Hirnschalen und andere schamsirte menschliche Gliedmaßen. So heißt es in einem Bericht aus dieser Zeit.
Vorstellbar, dass Friedrich hier den Verteidigern der Stadt ein Denkmal setzen wollte.
Das Neubrandenburger Regionalmuseum bewahrt ein Blatt auf, das den Zustand der Ruine um 1800 festhält, von der Hand eines Fräuleins Anna Müller und mit dem Vermerk: nach einer Skizze von Professor Friedrich gezeichnet.
Mehr dazu im P-Book Kapitel 1 http://www.caspar-david-friedrich-240.de/#P-Book
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| Caspar David Friedrich: Kirchenruine in Wiesenlandschaft. Um 1835, Bleistift, Sepia, 18,4 x 24,5 cm, Ehemals Dresden, Sammlung Friedrich Augusts II., verbleib unbekannt |
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| Ruinenbild nach Anna Müller |
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